Das Wichtigste
Warum Warenwert nicht gleich Erlös ist
Artikellisten enthalten häufig einen ursprünglichen oder rechnerischen Warenwert. Dieser kann eine erste Größenordnung zeigen, berücksichtigt aber weder den individuellen Zustand noch aktuelle Marktpreise, Verkaufsgebühren oder unverkäufliche Positionen.
Neupreis, Marktpreis und Verkaufspreis
Ein ursprünglicher Neupreis kann über dem heutigen Marktpreis liegen. Modelle werden günstiger, Nachfolger erscheinen und Händler unterbieten sich. Recherchieren Sie deshalb aktuelle Vergleichspreise in dem Zustand, den Sie nach Prüfung realistisch anbieten können.
Zustand verändert den Wert
Geöffnete Verpackungen, Gebrauchsspuren, fehlendes Zubehör oder Defekte reduzieren den erzielbaren Preis unterschiedlich stark. Bei manchen Produkten lohnt sich eine Reparatur, bei anderen nur der Verkauf als Ersatzteil oder Defektware.
Nicht jede Position verkauft sich gleich schnell
Nischenprodukte können rechnerisch wertvoll sein, aber lange Lagerzeiten verursachen. Stark nachgefragte Artikel lassen sich meist schneller drehen, stehen jedoch oft unter höherem Preisdruck.
Mit Szenarien statt Wunschwerten rechnen
Erstellen Sie eine vorsichtige, mittlere und gute Variante. Eine Kaufentscheidung sollte auch dann tragfähig bleiben, wenn die vorsichtige Variante eintritt.